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HoPo-Lexikon
Rubrik statische Inhalte

Hier findet ihr Informationen über die Organe, Verfahren und Abkürzungen, die in der Hochschulpolitik an der Universität Münster und darüber hinaus eine Rolle spielen. Fehlt noch etwas? Dann schreibt eine Mail an: uni-gal@listserv.uni-muenster.de


-A-

ARAS: Arbeitskreis zur Reform der Arbeitsweise des Studierendenparlaments der Universität Münster. Der ARAS trat zum ersten Mal 2009 zusammen, um die Arbeit des Reform-Ausschusses vorzubereiten und listenübergreifend über Verbesserungen in der Zusammenarbeit der Parlamentarier/innen zu beraten.

AStA: Allgemeiner Studierenden-Ausschuss. Man kann den AStA als die Regierung der Verfassten Studierendenschaft bezeichenen, oder aber auch als die “SV” einer Universität.

Ausländische Studierendenvertretung: kurz: ASV. Sie wird von der Gesamtheit der ausländischen Studierenden während der Wahl zum Studierendenparlament im Wintersemester gewählt. Sie bietet Informationen für ausländische Studierende, organisiert internationale Events und vieles andere mehr.

Ausschuss: Ein Teil-Organ des Studierendenparlamentes, welches sich mit spezifischen Fragestellungen inhaltlich  differenziert auseinandersetzt. Ausschüsse arbeiten dem Studierendenparlament inhaltlich zu, damit sich dieses als Legislative zuvorderst auf die Beschlussfassung konzetrieren kann.

Autonome Referate: Referate im AStA, welche sich für studentische Minderheiten kümmern. Der AStA der Uni  Münster verfügt unter anderen über ein Behindertenreferat, ein Frauenreferat, ein Schwulenreferat und ein Lesbenreferat.  Sie werden auf Vollversammlungen der Gruppen direkt gewählt.

-B-

Behinderten-Referat: Autonomes Referat im AStA, welches auf einer Vollversammlung aller chronisch kranker und gehandycapter Kommiliton/innen gewählt und durch das StuPa bestätigt wird. Es kümmert sich um die Belange aller gehandycapter Kommilitonen und sorgt zum Beispiel für die Barrierefreiheit an der Universität Münster.

-C-

Campus direkt: Zuständige Abteilung an der Uni Münster, die die Rechte an Listen und Gruppierungen vergibt, für einen gewissen Zeitpunkt an einer bestimmten  Stelle (v.a. den Mensen) Werbung zu machen (Flyer, Plakate etc.)

-D-

Demokratische Internationale Liste: Auch DIL genannt. Politische Liste.

-E-

Eckpunktepapier zur strategischen Ausrichtung der WWU“: sogenanntes ” Strategiepapier”. Ein Eckpunkteplan für die zukünftliche Ausrichtung der Universität Münster. Es wurde im Juli 2008 dem Senat vorgelegt und sieht insgesamt vor, die Forschung an der Uni Münster zu stärken und die Lehre (vor allem bei den Lehramts- und geisteswissenschaftlichen Studiengängen) zu reduzieren. Das Motto dieses sehr in die Kritik der Studierenden geratenen Papiers ist: Qualität statt Quantität und geht auf Kosten der Student/innen.

ESG: Evangelische Studierenden Gemeinde. Ein beliebter Treffpunkt für Listenplena und von listenübergreifenden Gesprächen.

-F-

Fachschaften: Die Studierendenvertretungen an den einzelnen Instituten. Sie sind die Ansprechpartner vor Ort und bieten Informationen und Hilfe zu Studiengangsspezifische Fragen und Problemen.

Fachschaftenkonferrenz: (FK) Die Fachschaftenkonferrenz ist eine wöchtentlich stattfindende Versammlung von Vertreter/innen aller Fachschaften der Universität Münster. Den Vorsitz haben die Fachschaftenreferenten des AStA. Die Treffen dienen der Vernetzung und dem Austausch zwischen den Fachschaften. Dadurch kann über aktuelle Probleme beraten und entsprechende Aktionen geplant werden, wie den Bildungsstreik: www.bildungsstreik-muenster.de

Fachschaftenreferent/in: Ist die Person im Fachschaftenreferat, welche als Schnittstelle zwischen ASTa/ StuPa und Fachschaften fungiert.

-G-

Geschäftsordnung: Auch GO genannt. Sie ist die Arbeitsgrundlage für die Prozesse und Verfahren im Studierendenparlament. Die GO regelt u.a. die Einladung und Durchführung von Sitzungen, die Anträge und Berschlussfassung durch Abstimmungen.

GrüZe: (Grünes Zentrum Münster). Es befindet sich in der Windthorststraße 7.

-H-

Haushaltsausschuss: Ausschuss des Studierendenparlamentes. Befasst sich mit der Überprüfung des Haushaltes für das kommende Haushaltsjahr.

Herausgebergremium: Ein Ausschuss des Studierendenparlamentes. Auch HGG genannt. Wird von dem Studierendenparlament gewählt. Ist das Organ, welches sich mit dem Rahmen und Bedingungen der Herausgabe des Semesterspiegels und seiner Redaktion beschäftigt.

Hochschulrat: achtköpfiges Gremium der Universität Münster, in dem Personen des öffentlichen Interesses, der Wirtschaft und der Politik in einer nicht öffentlichen Sitzung gewählt wurden und nun über die Geschicke der Universität Mitentscheiden. Als Einrichtung eines größeren Konzernes ist er ein Zeichen für die verstärkt wirtschaftliche Ausrichtung der Universität und der Ökonomisierung der Bildung.

-I-

Initiativenausschuss: Ausschuss des Studierendenparlamentes. Prüft die Aufnahme von Initiativen, Vereinen und Gruppierungen in die Matrikel der Universität. Durch die Listung in der Matrikel erhält die Initiative zum Beispiel einen Raum für ihre Treffen oder auch die Möglichkeit, Aushänge und Werbung für ihre Belange zu tätigen.

-J-

Juso-HSG: Jung-Sozialdemokratische Hochschulgruppe.

-K-

Koalition: Eine (i.d.R. schriftlich vereinbarte) Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Listen. Eine Koalition bildet sich auf Basis vorher stattgefundener Koa-Runden. Ihre zeitlich erste Aufgabe ist i.d.R. die Sicherung von Mehrheiten zur Wahl eines AStA-Vorsitzes im Studierendenparlament.

Koa-Runden: Sondierungs- und Verhandlungsgespräche zwischen verschiedenen Listen zur Bildung einer Koalition im Studierendenparlament.

KSHG: Kurz: Katholische Studierenden-Hochschul-Gemeinde. Das sich darin befindende Cafe Milagro ist ein beliebter Treffpunkt für Listenplena und listenübergreifende Treffen.


-L-

Lesbenreferat: Autonomes Referat, welches sich um die Interessen und Belange von homosexuelle Studentinnen kümmert.

Liberale Studierenden Initiative: Auch kurz LSI genannt. Politische Liste.

Linke.SDS: SDS: Sozialistischereutscher Studentenbund. Politische linke Hochschulgruppe.

LvS: “Links vorm Schloss”. Vom AStA produzierte Informationsbroschüre für die Studierenden.

-M-

-N-

NRW-Seti: (NRW-Semesterticket). Ein Semesterticket, welches den Studierenden ermöglichen würde, für einen Aufpreis von aktuell 41 € pro Semester mit RB und RE innerhalb des Bundeslandes NRW zu fahren.

-O-

Offene Uni:

-P-

Plenum: Regelmäßiges Treffen der einzelnen Listen. Auf den Plena werden die aktuellen Debatten und Inhalte besprochen und das weitere Vorgehen geplant. Das Plenum der Uni-GAL findet traditionell mittwochs, um 20.00h c.t. im GrüZe statt.

-Q-

Quorum: Urabstimmungen an der Universität Münster haben ein Quorum von 30%. Dies bedeutet, dass eine Urabstimmung nur dann rechtsgültig ist, wenn mindestens 30% der Studierenden überhaupt an der Wahl teilgenommen haben. Die letzte Urabstimmung um das NRW-Semester-Ticket verpasste das Quorum knapp.

-R-

Reformausschuss: Ausschuss des Studierendenparlamentes, der sich mit der Optimierung der Arbeitsprozesse im Studierendenparlament beschäftigt, indem u.a. die Paragraphen der  Geschäftsordnung  (GO) und Satzung des Studierendenparlamentes abgeglichen werden.


RCDS: Ring chrisltlich demokratischer Studierender. Unionnahe politische, konservative-bürgerliche Liste.

-S-

Schwulenreferat: Autonomes Referat, welches sich um die Interessen und Belange homosexueller Studenten kümmert.

Semesterspiegel: Auch SSP genannt. Regelmäßig herausgegebene Zeitung der Verfassten Studierendenschaft.

Semesterticket-Ausschuss: Ausschuss des Studierendenparlamentes, der Rahmenbedingungen des Semestertickets diskutiert und behandelt. Aktuell beschäftigt sich der Ausschuss mit der Vorbereitung zur Einführung des NRW-Semestertickets.

Senat: 21 köpfiges Gremium der Universität Münster, welcher durch Vertreter/innen der verschiedenen Gruppen der Universität (Professor/innen, Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, sonstige Mitarbeiter/innen und Studierende) besetzt ist. Er bildet Ausschüsse und bearbeitet und entscheidet über Themen wie zum Beispiel  Studenten-Chipkarte oder  Studiengebühren.

Senats-Studis: Der Senat der Universität Münster wird auch durch 4 Vertreter/innen der Studierenden besetzt. Diese werden im Sommersemester durch die Studierenden gewählt.  Einer dieser Senats-Studis erlang fragwürdige Berühmtheit, als er die ausschlaggebende 11. Stimme FÜR die Einführung von Studiengebühren abgab.

Studierendenparlament: auch StuPa oder SP genannt. Nach der Vollversammlung höchstes beschlussfassendes Gremium der Universität Münster. Es bildet die Legislative der verfassten Studierendenschaft. Das SP besteht aus 31 stimmberechtigten Studierenden. Diese werden auf sogenannten Listen geführt, die sich bei den StuPa-Wahlen zu Beginn des Wintersemesters zur Wahl stellen.

StuPa-Wahlen: Wahlen zum Studierendenparlament. Sie finden ein mal im Jahr - zu Beginn des Wintersemesters statt.

-T-

TO: Tagesordnung (der Sitzungen im Studierendenparlament). Sie werden mit den Einladungen mindestens eine Woche vor dem Sitzungstermin versandt.

-U-

uFaFo: unabhängiges Fachschaften Forum: eine parteiunabhängige politisch-linke Liste. Sie speist sich aus Vertreter/innen der Fachschaften.

Uni-GAL: Grüne Alternative Liste der Universität Münster. Bündnis/Grüne nahe linke Hochschulgruppe.

Urabstimmung: Das basisdemokratische  Mittel zur Beschlussfindung innerhalb der Studierendenschaft, bei dem alle Studierenden über einen Abstimmungsgegenstand abstimmen können. Es gilt ein Quorum von 30%.

Urnenkönig/in: Diejenige Person, die bei einer SP-Wahl die meisten Stimmen in einer Urne (also eines Wahlkreises) bekommen hat.

-V-

Vergabeausschuss:

Ausschuss des Studierendenparlaments, der über die Vergabe von Darlehen an Studierende und die Übernahme von Rechtsstreits- und Prozesskosten berät und entscheidet.

Verfasste Studierendenschaft: die Gesamtheit aller Organe der

Studentischen Selbstverwaltung. (siehe unten)

Verfasste Studierendenschaft der Universität Münster

Verfasste Studierendenschaft der Universität Münster

Quelle: AStA der Universität Münster.

Vollversammlung:

a) der Studierendenschaft: Höchstes und basisdemokratisches Gremium zur Beschlussfassung.

b) studentischer Gruppen: einmal im Jahr werden die autonomen Referenten von der “betroffenen” Gruppe von Studierenden direkt gewählt. (Beispiel: Behindertenreferent von den körperlich behinderten und chronisch kranken Kommiliton/innen.

-W-

Wahlnacht: Am Ende der Wahlwoche zu den SP-Wahlen werden die Urnen ausgezählt und Ergebnisse bekannt gegeben. Traditionell geschieht dies im Institut für Soziologie in der Scharnhorststraße. Ebenso traditionell ist diese Nacht geprägt von langer Wartezeit, die man i.d.R. mit gemeinsamen Trinken verbringt.

-X-

-Y-

-Z-

Zentraler Wahl-Ausschuss: Auch ZWA genannt. Ausschuss des Studierendenparlamentes, welcher sich mit der ordnungs- und rechtmäßigen Durchführung und Auswertung von StuPa-Wahlen beschäftigt und nur zu diesem Grund für einen kurzem Zeitraum innerhalb des Wintersemesters vom StuPa gewählt wird.


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